Geförderte Projekte 2017

An der NAB Gala vom Samstag, 18. November 2017 wurden drei grosse Projekte mit jeweils 22'500 Franken und sieben kleinere Projekte mit insgesamt 41'000 Franken für die Förderung und Umsetzung im 2018 prämiert. Gerne stellen wir Ihnen die drei grossen Projekte nachfolgend vor.

 

TIXI AARGAU - Neues Rollstuhlfahrzeug

 

Die Fahrzeugflotte von Tixi Aargau besteht aus sechs Rollstuhlfahrzeugen. Das älteste Fahrzeug der Flotte muss nun nach über 250’000 Kilometern durch ein neues ersetzt werden. Dank der Unterstützung der NAB CHARITY und weiterer Sponsoren kann Tixi Aargau die Umrüstung des Fahrzeugs in ein Rollstuhlfahrzeug finanzieren.

 
 

Mehr Informationen zu TIXI AARGAU

TIXI AARGAU betreibt einen Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen, die die öffentlichen Verkehrsmittel nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen nutzen können. Dabei bestehen keine Einschränkungen wie Alters-, Einkommens- oder Vermögensgrenzen. Der Fahrdienst wird zu vergleichbaren Tarifen wie die öffentlichen Verkehrsmittel angeboten – ganz im Sinne der Gleichberechtigung. Weitgehend alle eingesetzten Fahrer und Fahrerinnen leisten ihren Dienst in Freiwilligenarbeit; der Vorstand arbeitet
ehrenamtlich.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation
Der Fahrdienst von TIXI ermöglicht mit seinem Angebot mobilitätsbehinderten Menschen, auszugehen, Besuche zu machen, an kulturellen Anlässen teilzunehmen, und erleichtert ihnen somit den sozialen Kontakt nach aussen
und damit die Integration in das gesellschaftliche Leben.

 

Zur Webseite

Zum Projektvideo

 

 

Effingerhort AG - Einmachküche für Suchtkranke

 

Dank der Unterstützung der NAB CHARITY kann die Effingerhort AG das Projekt einer Einmachküche verwirklichen. Diese soll suchtkranken Bewohnern eine sinnvolle und wertvolle Aufgabe bieten, um ihnen zusätzliche Erfolgserlebnisse zu verschaffen, sie zu beschäftigen und weiter in die Gesellschaft zu integrieren.

 
 

Mehr Informationen zur Effingerhort AG

Das Rehahaus Effingerhort liegt hoch über dem Aaretal und ist das Haus mit der ältesten Tradition im Bereich der stationären Suchtkrankenhilfe. Julia von Effinger eröffnete den zum Schloss Wildegg gehörenden Landwirtschaftsbetrieb 1914 als «Trinkerheilanstalt». 1996 bis 2007 wurde das Anwesen komplett saniert und mit zweckmässigen Neubauten ergänzt. Heute ist das Rehahaus mit seinem niederschwelligen Behandlungskonzept eine führende Institution im Kanton. Seit dem Bezug des Neubaus vom 1. Juni 2017 stehen 60 Betreuungsplätz zur Verfügung. Die Therapie des Rehahauses gibt ihnen die Möglichkeit, sich mit ihrem Suchtverhalten und -erleben, ihrer Krankheitseinsicht sowie der Motivation für ein abstinentes Leben auseinanderzusetzen. Der stationäre Aufenthalt dauert mindestens neun Monate und gliedert sich in eine Abklärungs- und eine Motivationsphase.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Für das Selbstwertgefühl ist es sehr wichtig, Tätigkeiten auszuführen, die geschätzt und auch sinnvoll verwendet werden können. Derartige Beschäftigungen motivieren auch, kreativ und mutig zu werden und Neues auszuprobieren. Mit einem ausgefüllten Leben sind Menschen
zufriedener und müssen nicht mehr auf Suchtmittel zurückgreifen,
die sie von Langeweile, Frust usw. ablenken würden. Das Rehahaus ist eine anerkannte Institution und untersteht dem Präventions- und Sozialhilfegesetz.

 

Zur Webseite

Zum Projektvideo

 

 

 

Verein Waldexperiment - Umsetzung in Aarau und Wettingen

 

Erste Projekte wurden bereits 2016/2017 in Olten und Bern West erfolgreich realisiert. Mit dem Beitrag des NAB CHARITY Vereins können 2018 Waldexperimente in Aarau und Wettingen durchgeführt werden.

 
 

Mehr zum Verein Waldexperiment

Die Kinder von heute wachsen in einer Welt auf, in der sehr vieles schon vorgedacht und zum «Konsum» vorbereitet ist. Obschon mit den neuen Technologien auch viele Möglichkeiten und Freiräume entstehen, ist der Erfahrungsraum für eigenständiges und freies Handeln sehr häufig stark eingeschränkt. Indoorspielplätze und Spiele in einer digitalisierten Welt sind die derzeitigen Trendsetter.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation
Mit ihrem Projekt verfolgt der Verein Waldexperiment das Ziel, die Gefühle, Intuitionen und Ideen der Kinder wahrzunehmen, um ihnen (Frei-)Raum zu verschaffen, in dem die sieben- bis zehnjährigen Kinder eigene Ziele und
Ideen verwirklichen können. Die Förderung der Intuition des Kindes in der Natur soll im Vordergrund stehen und das Lernen Nebensache sein.

 

Zur Webseite

Zum Projektvideo