Geförderte Projekte 2014

Die NAB CHARITY unterstützte vier grössere Projekte mit insgesamt 68'000 Franken. Gerne stellen wir Ihnen diese nachfolgend vor.

 

 

Spielgruppen Aargau

 

 

Der Lebensstil vieler Kinder ist geprägt von Bewegungsmangel. Zusammen mit der Pädagogischen Hochschule FHNW wurde ein Projekt lanciert, das nun auch Kita-, Spielgruppen- und Hortleiterinnen und -leiter integriert. Erfahren Sie untenstehend mehr dazu.

 

 

 

Mehr zum Projekt Spielgruppen Aargau

Worum es geht

Kinder bewegen sich in der Regel gern und ausdauernd. Und Bewegung ist ein wichtiger Motor für ihre Entwicklung. Doch der Lebensstil vieler Kinder ist geprägt von Bewegungsmangel. Übergewicht, schlecht entwickelte Motorik, Haltungsschäden und Kraftdefizite sind die Folge. Dabei ist gerade im Kleinkindalter mehr Bewegung ein Gewinn fürs Leben, denn Lernen mit und in Bewegung fördert die Konzentrationsfähigkeit, die kognitive Entwicklung und unterstützt das Erlernen sozialer Fähigkeiten.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Die Aargauische Gemeinnützige Gesellschaft setzt sich aus diesem Grund bereits seit Jahren für mehr Bewegung bei Kindern ein. Da die Bewegungsförderung so früh wie möglich angestossen werden soll, wurde 2014 zusammen mit der Pädagogischen Hochschule FHNW ein Projekt lanciert, die nun auch Kita-, Spielgruppen- und Hortleiterinnen und -leiter integriert. Die Ausbildung setzt sich zusammen aus einem Referat von Dominique Högger, Dozent und Leiter der Beratungsstelle Gesundheitsbildung und Prävention der Pädagogischen Hochschule FHNW, einem Tagesseminar und einer persönlichen Beratung nach dem Seminar, bei der zusammen mit Silvia Glauser, einer Fachperson aus der Praxis, vor Ort die Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Ziel ist es, Innen- und Aussenräume so zu gestalten und einzurichten, dass mit weniger, aber multifunktionalen Spielgeräten die Eigenaktivität und die Kreativität der Kinder angeregt werden. Die Aargauische Gemeinnützige Gesellschaft organisiert und finanziert die Referate und Tagesseminare, stellt die Fachkräfte zur Verfügung und bietet finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung geeigneter Spielgeräte. Die Teilnehmer zahlen nur einen bescheiden Beitrag an die Seminarkosten.

 

Wofür das Geld eingesetzt wird

Die Aargauische Gemeinnützige Gesellschaft wurde 2014 von Kursanmeldungen überrannt. Das Ausbildungsangebot scheint die aktuellen Bedürfnisse getroffen zu haben. Das ursprüngliche Budget von 30’000 Franken war bereits in kurzer Zeit aufgebraucht, da wegen grossem Interesse anstelle eines geplanten Kurstags im Bezirk Brugg drei durchgeführt wurden. Dabei hätte man mit dem Budget auch noch Laufenburg und Aarau abdecken wollen. Ziel ist, die Ausbildung auf den ganzen Kanton auszudehnen. Das Projekt nimmt eine verantwortungsvolle gesellschaftliche Aufgabe wahr und trägt zur Lösung einer immer grösser werdenden Problematik bei. Die Förderung der Gesundheit unserer Kinder ist eine Investition in die Zukunft. Die Zuwendungen des NAB CHARITY Vereins sollen helfen, die Ausbildung im nächsten Jahr auf weitere Bezirke auszuweiten und somit eine gesunde Entwicklung der Kinder durch Bewegung und Aktivität weiter zu fördern und positiv zu beeinflussen.

 

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Stiftung Celebral - 1. Velo-Mietstation im Aargau

 

 

Mit diesem Pionierprojekt hat die Stiftung Cerebral gesamtschweizerisch eine Velovermietung für behinderte Menschen ins Leben gerufen. Erfahren Sie untenstehend mehr dazu.

 

Mehr zur Velovermietung für behinderte Menschen

Worum es geht

Wenn während der Schwangerschaft, der Geburt oder in den ersten Lebensjahren das Gehirn geschädigt wird, kann dies zu Bewegungsbehinderungen sowie zu Hör-, Seh- und Wahrnehmungs-beinträchtigungen führen. Cerebrale Bewegungsbehinderung ist jede Art von Beeinträchtigung eines Vorgangs, der durch unser Gehirn gesteuert wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Körperzellen erneuern sich Hirnzellen nicht. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, mit geeigneten Therapien Gegensteuer zu geben. Dann bestehen berechtigte Erfolgschancen, die restlichen gesunden Hirnzellen so weit zu bringen, dass sie mindestens teilweise die ausgefallenen Funktionen übernehmen können.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Die Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind unterstützt in der ganzen Schweiz über 8900 Familien und ihre cerebral gelähmten Angehörigen. Sie engagiert sich dafür, dass cerebral gelähmte Menschen ungehindert ihren Platz in der Gesellschaft finden und eine möglichst hohe Lebensqualität erreichen. Ihre Hilfe setzt dort ein, wo dies die öffentliche Hand nicht im erforderlichen Masse tun kann. Sie sensibilisiert und macht auf die Anliegen von Menschen mit Behinderungen aufmerksam.

 

Wofür das Geld eingesetzt wird

Die Stiftung Cerebral finanziert ihre Aktivitäten hauptsächlich durch Spenden, Erbschaften und Legate von Privatpersonen und Unternehmen. Eines der Projekte ist die Anschaffung von Spezialvelos. Mit diesem Pionierprojekt hat die Stiftung Cerebral gesamtschweizerisch eine Velovermietung für behinderte Menschen ins Leben gerufen. Aktuell können an 17 Standorten Spezialvelos ausgeliehen werden. Familienausflüge in schöner Umgebung werden so möglich. Die Stiftung Cerebral sucht geeignete Partner wie Kinderheime oder Velohändler und finanziert die Anschaffung der Spezialvelos. Bisher gibt es noch keine solche Velostation im Kanton Aargau. Mit den Zuwendungen der NAB CHARITY soll nun ermöglicht werden, auch im Kanton Aargau eine Mietstation zu eröffnen und den cerebral gelähmten Menschen und ihren Familien Ausflüge ins Grüne zu ermöglichen. 

 

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KulturLegi Aargau

 

 

Die KulturLegi verschafft Menschen mit einem schmalen Budget vergünstigten Zugang zu Kultur, Bildung und Sport. Ziel ist, eine gesellschaftliche Ausgrenzung und soziale Isolation zu vermeiden. Erfahren Sie untenstehend mehr dazu.

 

 

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Worum es geht

Im Kanton Aargau leben 50’000 bis 60’000 Menschen am oder unter dem Existenzminimum. Sie können sich kaum Konzert- und Theaterbesuche, Zeitungsabonnemente, Schwimmbadeintritte oder Weiterbildungskurse leisten. Die Folgen sind gesellschaftliche Ausgrenzung und soziale Isolation. Ein Ausweg aus der Armut wird so immer schwieriger.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Die KulturLegi verschafft Menschen mit einem schmalen Budget vergünstigten Zugang zu Kultur, Bildung und Sport. Im Kanton Aargau wird die KulturLegi seit 2012 ausgestellt. Schweizweit bietet Caritas die KulturLegi bereits in 15 Kantonen an. Sie ist ein persönlicher, nicht übertragbarer Ausweis mit Foto für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Wer Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen zu AHV oder IV bezieht, sich in einer Schuldensanierung befindet oder Stipendien erhält, hat Anspruch auf eine KulturLegi. Die Anspruchsberechtigung wird in jedem Einzelfall geprüft. Der Ausweis berechtigt zu Ermässigungen zwischen 30 und 70 Prozent, die die Partnerinnen und Partner der KulturLegi auf ihre Angebote gewähren, und ist jeweils ein Jahr gültig. Zurzeit arbeitet die KulturLegi Aargau im Kanton bereits mit über 160 Angebotspartnern zusammen. Die Rabatte sind schweizweit gültig. So können die Aargauer Kartenbesitzer von den knapp 1600 Angebotspartnern in allen Kantonen profitieren.

 

Wofür das Geld eingesetzt wird

Auch wenn derzeit bereits 1800 solche Karten im Kanton Aargau eingesetzt werden, sind noch nicht alle potenziellen Anspruchsberechtigten im Kanton erreicht. Auch Menschen, die am Existenzminimum leben und keine Hilfe vom Staat erhalten, sollen vermehrt berücksichtigt werden. Gerade diese Working Poor sind besonders auf die KulturLegi angewiesen, aber oft schwer zu erreichen. Das Projekt KulturLegi ist leider immer noch zu wenig bekannt. Zu viele Menschen mit wenig Einkommen wissen nicht, dass sie Anspruch auf Ermässigung hätten. Bei Caritas Aargau als ZEWO-zertifizierter Organisation sind die Werbemittel für die KulturLegi jedoch nur sehr beschränkt vorhanden. Mit den Zuwendungen der NAB CHARITY sollen weitere Werbemassnahmen realisiert werden, zum Beispiel Werbespots in Kinos und im Lokalfernsehen oder Plakataushänge, um Anspruchsberechtigte zu informieren und zu animieren, die KulturLegi zu beantragen.

 

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Hospiz Aargau

 

 

Hospiz Aargau setzt sich dafür ein die Lebensqualität sterbender Menschen zu verbessern, damit sie ohne Angst, möglichst schmerzfrei und in Würde leben und Abschied nehmen können. Die Thematik «würdevolle letzte Lebensphase» ist für viele Menschen ein wichtiges Anliegen. Der Verein hat daher im Oktober 2014 mit dem Umbau begonnen, um eine Aufstockung um weitere drei Betten zu ermöglichen. Untenstehend erfahren Sie mehr dazu.

 

 

 

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Worum es geht

Sehr viele Menschen mögen sich am liebsten gar nicht mit der Tatsache beschäftigen, dass alles Leben auch einmal sein Ende finden wird. Doch Leben und Sterben sind untrennbar miteinander verbunden. Das Hospiz Aargau steht für Menschen am Ende des Lebens ein und entlastet betreuende Angehörige. Dabei wird das Sterben als normaler Prozess betrachtet. Der Tod wird weder beschleunigt noch verzögert. Es geht darum, die Lebensqualität sterbender Menschen zu verbessern, damit sie ohne Angst, möglichst schmerzfrei und in Würde leben und Abschied nehmen können.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Dank Luise Thut wurde der Aargauer Hospiz-Verein vor 20 Jahren zusammen mit Gleichgesinnten gegründet. Die Idee kam ihr, als ihre an Krebs erkrankte Freundin ihre letzten Tage in einem Hospiz in den USA verbracht hatte. Das erste Standbein war die ambulante Sterbebegleitung zu Hause. Ein paar Jahre später wurden offene Trauertreffsangeboten. 2005 wurde das erste stationäre Hospiz im Aargau mit vier Betten in den Räumen des ehemaligen Klosters Gnadenthal in Niederwil eröffnet. Fünf Jahre später zog das stationäre Hospiz nach Brugg in den dritten Stock des ehemaligen Spitals. Die Luise-Thut-Stiftung finanziert den notwendigen Umbau. Das Hospiz kann sechs Sterbende aufnehmen.

 

Wofür das Geld eingesetzt wird

Die Finanzierung des Hospiz Aargau ist eine Herausforderung, da es keine staatliche Unterstützung erhält. Aktuell arbeiten in allen drei Bereichen, «Hospiz Stationär Palliative Care»,» Hospiz Ambulant» und «Hospiz Trauertreff», 14 Personen (Pflegefachpersonen) und rund 70 Freiwillige ohne Lohn im ganzen Kanton Aargau für den Verein. Die Thematik «würdevolle letzte Lebensphase» ist für viele Menschen ein wichtiges Anliegen. So auch für die NAB. Der Verein hat im Oktober 2014 mit dem Umbau begonnen, um eine Aufstockung um weitere drei Betten zu ermöglichen. Mit dem Beitrag der NAB CHARITY kann ein wesentlicher Beitrag an den Umbau der zusätzlich benötigten Zimmer geleistet werden.

 

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