Geförderte Projekte 2015

 

Die NAB CHARITY unterstützte vier grössere Projekte mit insgesamt 122'300 Franken. Neben den Grossprojekten wurden auch kleinere Projekte unterstützt. Gerne stellen wir Ihnen diese nachfolgend vor.

 

 

Verein Lebensfreude

 

 

Das Bedürfnis nach liebevollen Begegnungen ist für betagte, demente und behinderte Menschen sehr gross. Ab Januar 2016 werden Dank den Zuwendungen der NAB CHARITY zusätzlich regelmässige Besuche in Lenzburg und ab Frühling in anderen Aargauer Heimen stattfinden. 

 

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Mehr zum Projekt Lebensfreude

Dank der grosszügigen Unterstützung des NAB CHARITY Vereins darf der Verein Lebensfreude regelmässig betagte, teilweise von Demenz betroffene Menschen in Heimen besuchen. Immer mehr Heime vertrauen den speziell ausgebildeten Lebensfreude-Künstlern und -Künstlerinnen und bitten um Besuche der Lebensfreude. Die Rückmeldungen sind bewegend, begeisternd, nachdenklich und dankbar. Ein paar Anekdoten erzählen am besten, was bei den Begegnungen passiert und wieviel diese Momente für Betroffene bedeuten:

 

Felix, alias Antonio hat mit Amelie, alias Gisella, eine Frau bei ihren letzten Atemzügen begleitet. Am Abend vorher meldete sich die Betreuerin bei der Lebensfreude und fragt, ob es möglich wäre, dass die Clowns am nächsten Tag eine sterbende Frau besuchen würden und ihr „Hallelujah“ singen könnten, es wäre ihr letzter Wunsch. Im Repertoire hatte es weder Felix noch Amelie, doch die beiden haben den Song über Nacht gelernt.
Felix: „Ich musste einen Moment verarbeiten, was wir heute getan und erlebt haben. Es war traurig und unendlich schön zugleich. Ich weiss nicht wie viele Pflegende im Zimmer standen, leise weinten und Abschied nahmen, während wir sangen. Der Ehemann der sterbenden Dame sass im Rollstuhl daneben und sah seine Frau liebevoll an. Dann nahm er unsere Hände, bedankte sich leise und immer wieder bei uns und erklärte, dass seine Frau jetzt voraus gegangen sei. Innerlich bewegt das enorm, doch spürten wir, dass wir in diesem schweren Moment etwas ganz Wertvolles beisteuern durften und der gemeinsame Moment, zusammen mit den singenden Clowns, für alle hilfreich und wichtig war.“

 

Nelly, alias Gabriele berichtet: 
„Gerne möchte ich euch noch kurz über unseren heutigen Besuch in Lenzburg berichten: Wir wurden sehr freundlich von Madeleine begrüsst, sie hat sich sehr auf uns gefreut! Viele Bewohner konnten sich an den letzten Besuch von uns erinnern. Wir haben das ganze Heim abgeschritten und viele, viele Bewohner besucht. Es gab ganz viele sehr, sehr schöne Begegnungen! Eine Dame besuchten wir im Zimmer. Sie lag im Bett und hatte die ganze Zeit die Augen geschlossen... all ihre andern Sinne aber waren hellwach! Zur Musik bewegte sie unter der Decke ihre Füsse und das Schönste: sie "juchzte" immer wieder und als sie merkte, dass ihr "Juchzen" uns erfreut, gab sie einen drauf und juchzte was sie konnte - es war so viel Lebensfreude zu spüren! Eine andere Dame begleitete uns den ganzen Morgen und das Abschiednehmen am Schluss fiel ihr sichtlich schwer... 'Wir kommen wieder', haben wir ihr versprochen!“

 

Danke, dass Sie uns vertrauen und helfen, liebevolle Momente zu schenken!

Christine Lienhard & das ganze Lebensfreude-Team

 

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Stiftung ToGo opening eyes

 

 

In Togo sind jedes Jahr 25 000 Menschen vom Grauen Star betroffen, nur gerade 3000 davon werden operiert. Mit den Spendengeldern kauft die Stiftung die für die Operationen benötigten Medikamente, Infusionen, Operationskleider, Kunstlinsen sowie entsprechende Geräte. Erfahren Sie untenstehend mehr über das Projekt.

 

 

 

 

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Worum es geht

Besser sehen heisst besser leben: Togo ist eines der ärmsten Länder der Welt. Darunter leidet auch die Gesundheitssituation im Land. Über die nächsten Jahre plant die Stiftung «ToGo opening eyes» humanitäre Einsätze mit Augenoperationen in Togo. Ziel ist, Menschen mit der Operation des Grauen Stars zu helfen. Diese Trübung der natürlichen Augenlinse führt ohne Behandlung zur Erblindung. In Togo sind jedes Jahr 25 000 Menschen vom Grauen Star betroffen, nur gerade 3000 davon werden operiert. So bleiben pro Jahr 22 000 Menschen ohne nachhaltige Hilfe. Durch die Operation werden die Lebensbedingungen vieler Betroffener massiv verbessert.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Die Stiftung «ToGo opening eyes» besteht seit 2014. Ziel ist es, den Menschen in Togo mit kostenlosen Augenoperationen durch ein erfahrenes Operationsteam zu helfen. Zudem sollen die einheimischen Augenärzte, Anästhesisten und Schwestern für die Eingriffe ausgebildet werden. Damit will die Stiftung eine Starthilfe geben und eine nachhaltige direkte Entwicklung einleiten, so dass das Projekt von einheimischen Augenärzten selbst an die Hand genommen werden kann. Die Augenarztpraxis und der Operationssaal sollen in der bereits bestehenden Klinik in Vogan für Augenuntersuchungen und -operationen entstehen. Grundsätzlich fehlt es jedoch an allem und nichts ist vorhanden.

 

Wofür das Geld eingesetzt wird

Mit den Spendengeldern kauft die Stiftung die für die Operationen benötigten Medikamente, Infusionen, Operationskleider, Kunstlinsen sowie Anästhesiegerät, Mikroskop und Sterilisationsgerät und ein Phako-Emulsifikations- Gerät, das den trüben Linsenkern mittels Ultraschall absaugt. Ein solches Gerät ermöglicht eine sehr hohe Operationssicherheit, vor allem bei Kindern. Diese Geräte gibt es in Togo wegen des sehr hohen Preises von 35'000 Franken praktisch nicht. Die Zuwendungen der NAB CHARITY machen den Kauf dieses extrem wichtigen Geräts möglich.

 

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Verein Netzwerk Asyl Aargau

 

 

Mit dem «Projekt UMA – Leben und Lernen» schafft der Verein Netzwerk Asyl Aargau ein Bildungsangebot mit dem Ziel, die Jugendlichen auf eine Berufsvorbereitungsschule, eine Berufslehre oder Arbeitsstelle vorzubereiten. Mit dem Beitrag der NAB CHARITY kann ein Teil der Kosten für die Miete, Einrichtung und Bezahlung der Sozialpädagogen gedeckt werden. Erfahren Sie untenstehend mehr dazu.

 

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Worum es geht

Das Recht auf Bildung nach der obligatorischen Schulzeit für Jugendliche muss auch im Asylbereich gelten − unabhängig vom rechtlichen Status. Im Kanton Aargau endet dieses Recht abrupt nach der obligatorischen Schulzeit. Besonders hart trifft dies unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA). Mit dem «Projekt UMA – Leben und Lernen» schliesst der Verein Netzwerk Asyl Aargau (NwAA) diese Lücke und schafft ein Bildungsangebot mit dem Ziel, die Jugendlichen auf eine Berufsvorbereitungsschule, eine Berufslehre oder Arbeitsstelle vorzubereiten. Es bietet ein umfassendes Integrationsprogramm für

UMAs und weitere jugendliche Asylsuchende zwischen 16 und 18 Jahren.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Mit seinem Engagement fördert der Verein NwAA die Vernetzung zwischen Verantwortlichen im Asyl- und Flüchtlingsbereich. Das Projekt UMA hat Modellcharakter für den Kanton Aargau. Dank eines Pools von Freiwilligen gelingt es dem Verein mit relativ geringen finanziellen Mitteln ein Angebot zu schaffen, das rund 120 Jugendlichen aus schwierigsten Verhältnissen eine Tagesstruktur und Zukunftsperspektive bietet. Der Verein führt zudem an mehreren Orten im Kanton Treffpunkte für Asylsuchende und Flüchtlinge. Diese ermöglichen den Austausch zwischen Asylsuchenden, Flüchtlingen und Interessierten. Bei Bedarf unterstützen Freiwillige die Besucher der Treffpunkte. Sie unterrichten Deutsch, sind bei der Lösung von Problemen behilflich und vermitteln zuständige Stellen oder Organisationen.

 

Wofür das Geld eingesetzt wird

Das «Projekt UMA – Leben und Lernen» verursacht Kosten von annähernd 2 Mio. Franken. Der Verein Netzwerk Asyl Aargau hat entschlossen, davon mehr als 75 % in Form von Freiwilligenarbeit zu leisten. Es fehlen jedoch noch Gelder für Miete, Einrichtung und Bezahlung der Sozialpädagogen, um das Projekt 18 Monate lang durchführen zu können. Mit dem Beitrag der NAB CHARITY kann ein Teil dieser offenen Kosten gedeckt werden.

 

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Heimgarten Brugg

 

 

Frauen mit psychosozialen Schwierigkeiten finden im Heimgarten Brugg Wohn-, Beschäftigungs- und Arbeitsplätze. Die Unterstützung der NAB CHARITY erlaubt es, einen Teil der Ausstattungskosten für die sechs neuen Wohnplätze zu finanzieren. Erfahren Sie untenstehend mehr dazu

 

Mehr zum Wohngarten Brugg

Worum es geht

Das Ideale anstreben, das Mögliche verwirklichen: Seit 40 Jahren finden Frauen mit psychosozialen Schwierigkeiten im Heimgarten Brugg Wohn-, Beschäftigungs- und Arbeitsplätze. Neben dem traditionellen Wohnheim mit

24-Std-Betreuung werden immer mehr Plätze in teilbetreuten Wohnungen angeboten. Viele Interessentinnen sind grundsätzlich in der Lage, den Haushalt mit oder ohne Hilfe zu bewältigen oder möchten gerne weiter in möglichst normaler Umgebung leben. Doch bei vielen verhindert die psychische Erkrankung eine Alltagsbewältigung. Vereinsamung, Depressionen und andere psychische Krankheitsschübe erschweren oder verunmöglichen ein autonomes Leben. Der Heimgarten Brugg bietet diesen Frauen die Wohn- und Betreuungsform, die sie wirklich benötigen und dank der ihre Autonomie möglichst gross bleibt.

 

Tätigkeitsbeschrieb der Organisation

Seit 1932 engagiert sich die reformierte Landeskirche Aargau als Trägerschaft für Frauen mit besonderem Betreuungsbedarf. 1975 konnte der Heimgarten Brugg als Schwesterinstitution des Heimgarten Aarau eröffnet werden. Im Laufe der Zeit haben sich die Heimgärten immer mehr auf Klientinnen mit psychischer Beeinträchtigung spezialisiert. Die Schwerpunkte der Betreuungs- und Begleitarbeit liegen in der Ressourcen orientierten Begleitung und Förderung der Selbstkompetenz. Aktuell bietet der Heimgarten Brugg 36 Wohn-, 22 Beschäftigungs- und 4 geschützte Arbeitsplätze für Frauen mit einer Invalidenrente an.

 

Wofür das Geld eingesetzt wird

Per Januar 2015 erhielt der Heimgarten Brugg vom Kanton Aargau den Auftrag, weitere 6 Wohnplätze für Frauen mit psychischer Beeinträchtigung bereit zu stellen. Die Möblierung und Ausstattung der zwei Aussenwohngruppen war nur dank Spendengeldern möglich und hat ein tiefes Loch in den Fonds für Innenausstattung gerissen. Die Unterstützung der NAB CHARITY erlaubt es, einen Teil der Ausstattungskosten für die sechs Wohnplätze zu finanzieren.

 

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«Flower Power» im Spittelhof - Ferienwoche

 

 

Hundertfünfzig Kinder haben bei dieser Woche mitgemacht. Dank der Spende des NAB CHARITY Vereins konnte der Spittelhof die Kurse zu sozialverträglichen Preisen anbieten. Nachfolgend erhalten Sie mehr Informationen dazu.

 

Mehr zum «Flower Power» im Spittelhof

In der zweiten Woche der Frühlingsschulferien war in der Zofinger Freizeitanlage Spittelhof was los! «Flower Power» auf der ganzen Linie. Dieses Thema begleitete die Kinder die ganze Woche. Verschiedene Werkkurse wurden angeboten. In der Holzwerkstatt entstanden Windspiele aus Holz, ein cooler Hippiebus, Regenbogenblumen, Glückskäfer und Holzinstrumente. Im Töpferkeller wurden Hasen, Schmetterling-Mobiles und prächtige Blumensträusse modelliert. Aber auch Materialien wie Speckstein, Fimo und Batik kamen zum Einsatz. Räuchern mit Kräutern, Kochen mit Wiesenkräutern und eine fröhlich tierische Backstube waren zusätzliche, beliebte Programmpunkte.

 

Als Schluss- und Höhepunkt gab es am letzten Tag ein Frühlingsfest im und um den Spittelhof. Über den ganzen Tag wurden Workshops angeboten, in denen flippige Flower-Power-Brillen, bunte Blumentöpfe und tolle Seifenblasenringe hergestellt wurden. Das Programm wurde abgerundet mit Musik, einem Film, leckerem Mittagessen und einem kniffligen Spielparcours.

 

Hundertfünfzig Kinder haben bei dieser Woche mitgemacht. Dank einer sehr grosszügigen Spende des NAB CHARITY Vereins konnte der Spittelhof die Kurse zu sozialverträglichen Preisen anbieten. Dafür dankt das Spittelhof-Team, auch im Namen der Kinder, ganz herzlich.

 

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